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Handakte 91604

In der Sache gegen Alexander Gauland wird in diesem Zusammenhang der Verdacht erhoben, am/im 02.06.2016 folgender verfassungsfeindlichen Bestrebung/en nachgegangen zu sein: Diffamierung demokratischer Parteien, Rechtsextremismus, Versuch der Ausbürgerung von Menschen, Verachtung von Andersdenkenden.
Beweisstück
„Und es gibt genügend gesellschaftliche Kräfte, die das für richtig halten. Erinnern Sie sich, als der neue Reichstag wieder aufgebaut wurde oder der alte wieder hergestellt? Da steht oben, wer heute durch Berlin fährt, immer noch 'Dem deutschen Volke'. Das fanden die Grünen damals ganz fürchterlich und wollten das ersetzen durch 'Der Bevölkerung'. Da gab es noch keine Flüchtlinge, da hatten sie schon diese Art, den Versuch, das Deutsche auszulöschen. Große deutsche Geschichte, Tradition und Kultur ist vielen Menschen ein Dorn im Auge. Leider. Und man muss sich anhören, dass Menschen sagen, die in unserer politischen Klasse eine Rolle spielen: 'Deutschland ist Scheiße.' Da kann ich nur sagen: Wer so was in den Mund nimmt, gehört nicht zu unserem Volk und hat hier keinen Platz. Er soll gefälligst verschwinden und da hingehen, wo der Pfeffer wächst.“
Quelle:
Rede auf dem Marktplatz Elsterwerda, Artikel in: FAZ
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Für die Zukunft der Demokratie und zur Abwendung einer schweren Staatsgefährdung im Bereich Rechtsextremismus müssen Bundesregierung, Bundesrat oder Bundestag vor dem Verfassungsgericht folgende Anträge stellen:

  1. Die Alternative für Deutschland einschließlich ihrer Jugendorganisation Junge Alternative, ihrer innerparteilichen Organisationen und der kommunalpolitischen Vereinigungen ihrer Landesverbände ist verfassungswidrig.
  2. Die Alternative für Deutschland einschließlich ihrer Jugendorganisation Junge Alternative, ihrer innerparteilichen Organisationen und der kommunalpolitischen Vereinigungen ihrer Landesverbände wird aufgelöst.
  3. Es ist verboten, Ersatzorganisationen für die Alternative für Deutschland einschließlich ihrer Jugendorganisation Junge Alternative, ihrer innerparteilichen Organisationen und der kommunalpolitischen Vereinigungen ihrer Landesverbände zu schaffen oder bestehende Organisationen als Ersatzorganisationen fortzusetzen.
  4. Das Vermögen der Alternative für Deutschland einschließlich ihrer Jugendorganisation Junge Alternative, ihrer innerparteilichen Organisationen und der kommunalpolitischen Vereinigungen ihrer Landesverbände wird zugunsten der Bundesrepublik Deutschland für gemeinnützige Zwecke eingezogen.

Bitte beachten Sie: Die „Alternative für Deutschland“ ist der politische Arm des Rechtsterrorismus in Deutschland – eine Heimat für Extremisten, deren verfassungsfeindlichen Bestrebungen beendet werden müssen. Mit dem Verbot der Partei geht auch das Verbot von Ersatzorganisationen einher. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Auflösung der Partei. Die Angriffe, Missachtungen, Beschimpfungen und Verleumdungen gegen Regierung, Gerichte und Institutionen sind nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, sondern offenbaren die Tendenz der Partei, das Vertrauen der Bevölkerung in die Repräsentanten der Bundesrepublik zu erschüttern, um die freiheitliche demokratische Grundordnung fragwürdig zu machen. Das Verbot der „Alternative für Deutschland“ bedeutet, alle Strukturen aufzulösen, Abgeordnete und Mitarbeitende zu entlassen und die Kreisverbände und Jugendorganisationen zu liquidieren. Richterinnen, Lehrer und sonstige Personen im Beamtenverhältnis haben sich wissentlich an einem Angriff gegen den Staat beteiligt und müssen mit disziplinarischen Konsequenzen rechnen.
Die Partei „Alternative für Deutschland“ hat zum oben genannten Tatbestand wie folgt Stellung bezogen: „Immer wieder wird seitens der Medien, des politischen Gegners und der von ihm instrumentalisierten Ämter für Verfassungsschutz unterstellt, die AfD vertrete verfassungswidrige[r] Bestrebungen […] und ihr [wird] das Prädikat „demokratisch“ abgesprochen. Durch unser Grundsatzprogramm und unsere Wahlprogramme auf Bundes- und Landesebene sowie durch zahllose Reden und Verlautbarungen der maßgeblichen Exponenten unserer Partei sind diese vollkommen haltlosen Diffamierungen implizit und explizit hundertfach Lügen gestraft.“

Diffamierung demokratischer Parteien, Rechtsextremismus, Versuch der Ausbürgerung von Menschen, Verachtung von Andersdenkenden
Zur Person
Alexander Gauland
Alexander Gauland
Alexander G.
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