Das Meldeportal der Bundesregierung ist aktuell finanziert bis: 31.12.2026
Jetzt spenden!
030 - 75 43 74 82

Handakte 88439

In der Sache gegen Rainer Kraft wird in diesem Zusammenhang der Verdacht erhoben, am/im 8/5/2022 folgender verfassungsfeindlichen Bestrebung/en nachgegangen zu sein: Rechtsextremismus, Verharmlosung des Holocaust.
Beweisstück
"Als AfD sagen wir hier klipp und klar: Der 8. Mai ist kein Tag der Befreiung! Der 8. Mai 1945 ist unbestreitbar einer der großen Schicksalstage unseres Volkes. Für die Opfer des Nationalsozialismus ist dieser Tag zweifellos einer der Befreiung, doch für viele Deutsche stellt dieser Tag einen der Niederlage und des Zusammenbruchs dar. Am Tag der bedingungslosen Kapitulation erwachten dutzende Millionen Deutsche in einem zu großen Teilen zerstörten Land, das unter der Besatzung fremder Mächte stand und dessen Zukunft völlig ungewiss war. Millionen Deutsche verloren dadurch ihre Heimat im Osten, deutsche Frauen wurden massenhaft vergewaltigt und ihre Männer befanden sich vielfach in Kriegsgefangenschaft, aus der sie teils erst Jahre später zurückkehrten oder in der sie gar verstarben. Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten erlebten diesen Tag jedoch nicht einmal, weil sie im Kriegsverlauf bereits ums Leben gekommen sind. Diesen Tag als Feiertag zu begehen wäre pure Selbstdemütigung. Genau diese Selbstdemütigung, die mit dem antideutschen Narrativ der Kollektivschuld einhergeht, ist es, die einen normalen Umgang mit der eigenen Geschichte, den eigenen Vorfahren und damit auch der eigenen Identität verhindert. Die AfD steht deshalb für einen gesunden Patriotismus und gegen die permanente Selbstgeißelung der Deutschen!"
Quelle:
Post auf Facebook
flagge
Jetzt als Wahlkampf-
motiv herunterladen

Für die Zukunft der Demokratie und zur Abwendung einer schweren Staatsgefährdung im Bereich Rechtsextremismus müssen Bundesregierung, Bundesrat oder Bundestag vor dem Verfassungsgericht folgende Anträge stellen:

  1. Die Alternative für Deutschland einschließlich ihrer Jugendorganisation Junge Alternative, ihrer innerparteilichen Organisationen und der kommunalpolitischen Vereinigungen ihrer Landesverbände ist verfassungswidrig.
  2. Die Alternative für Deutschland einschließlich ihrer Jugendorganisation Junge Alternative, ihrer innerparteilichen Organisationen und der kommunalpolitischen Vereinigungen ihrer Landesverbände wird aufgelöst.
  3. Es ist verboten, Ersatzorganisationen für die Alternative für Deutschland einschließlich ihrer Jugendorganisation Junge Alternative, ihrer innerparteilichen Organisationen und der kommunalpolitischen Vereinigungen ihrer Landesverbände zu schaffen oder bestehende Organisationen als Ersatzorganisationen fortzusetzen.
  4. Das Vermögen der Alternative für Deutschland einschließlich ihrer Jugendorganisation Junge Alternative, ihrer innerparteilichen Organisationen und der kommunalpolitischen Vereinigungen ihrer Landesverbände wird zugunsten der Bundesrepublik Deutschland für gemeinnützige Zwecke eingezogen.

Bitte beachten Sie: Die „Alternative für Deutschland“ ist der politische Arm des Rechtsterrorismus in Deutschland – eine Heimat für Extremisten, deren verfassungsfeindlichen Bestrebungen beendet werden müssen. Mit dem Verbot der Partei geht auch das Verbot von Ersatzorganisationen einher. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet über die Auflösung der Partei. Die Angriffe, Missachtungen, Beschimpfungen und Verleumdungen gegen Regierung, Gerichte und Institutionen sind nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt, sondern offenbaren die Tendenz der Partei, das Vertrauen der Bevölkerung in die Repräsentanten der Bundesrepublik zu erschüttern, um die freiheitliche demokratische Grundordnung fragwürdig zu machen. Das Verbot der „Alternative für Deutschland“ bedeutet, alle Strukturen aufzulösen, Abgeordnete und Mitarbeitende zu entlassen und die Kreisverbände und Jugendorganisationen zu liquidieren. Richterinnen, Lehrer und sonstige Personen im Beamtenverhältnis haben sich wissentlich an einem Angriff gegen den Staat beteiligt und müssen mit disziplinarischen Konsequenzen rechnen.
Die Partei „Alternative für Deutschland“ hat zum oben genannten Tatbestand wie folgt Stellung bezogen: „Immer wieder wird seitens der Medien, des politischen Gegners und der von ihm instrumentalisierten Ämter für Verfassungsschutz unterstellt, die AfD vertrete verfassungswidrige[r] Bestrebungen […] und ihr [wird] das Prädikat „demokratisch“ abgesprochen. Durch unser Grundsatzprogramm und unsere Wahlprogramme auf Bundes- und Landesebene sowie durch zahllose Reden und Verlautbarungen der maßgeblichen Exponenten unserer Partei sind diese vollkommen haltlosen Diffamierungen implizit und explizit hundertfach Lügen gestraft.“

Rechtsextremismus, Verharmlosung des Holocaust
Zur Person
Rainer Kraft
Rainer Kraft
Rainer K.
Diese Handakte teilen
Facebook Whatsapp Telegram
Ein Einzelfall? Klicken Sie hier für
weitere Informationen
Beweisdatenbank durchsuchen